
Wladimir Putin beim Judo-Training.
Der Träger des schwarzen Gürtels reist mit großem Tross nach Österreich. Das Mediacenter wurde wegen Putin bereits verlegt.
Wladimir Putins Besuch der Judo-EM am nächsten Samstag in Wien (24. April) ist offiziell eine Privatreise. Der russische Ministerpräsident wird aber auch mit österreichischen Politikern zusammentreffen. Bestätigt ist bereits ein Treffen mit Bundespräsident Heinz Fischer.
Putin, der Träger des schwarzen Gürtels (aktuell 6. Dan, Anm.) und Ehrenpräsident der Europäischen Judounion (EJU) ist, reist mit großem Tross nach Österreich.
50 Journalisten, ein Kamerateam und 15 Sportlerinnen und Sportler des russischen Jugend-Nationalteams werden Putin nach Wien begleiten. Über die Anzahl der Sicherheitsleute liegen keine Informationen vor.
Mediacenter wegen Putin verlegt
Im Dusika-Stadion, in dem die Europameisterschaften ausgetragen werden, laufen die Vorbereitungen für den Besuch des prominenten Gastes auf Hochtouren.
Vertreter der Europäischen Judounion, der russischen Botschaft und eine Einheit der Kobra nahmen einen Lokalaugenschein im Stadion vor, woraufhin einiges verändert werden musste (u.a. Verlegung des Mediacenters), um dem hohen Besuch gerecht zu werden.
Putin soll auf der Tribüne inmitten von 30 jungen Judoka (15 aus Russland, 15 aus Österreich) Platz nehmen und die Wettkämpfe verfolgen.
Mit dem österreichischen Judoverband wurde vereinbart, dass Einzelheiten und detaillierte Zeitpläne aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich werden.
Kurier, 16.04.2010
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